Innovationspreis Handwerk

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Innovationspreis Handwerk

Wer dieses Jahre gewinnt?

Was niemand weiß, kann niemand nachfragen. Frei nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ wird daher im Rahmen der trend-messe Fulda seit fünf Jahren der „Innovationspreis Handwerk“ verliehen, der gemeinsam von der Kreishandwerkerschaft Fulda, der Messegesellschaft Kinold sowie der Fuldaer Zeitung ausgelobt wird. Er schafft Öffentlichkeit für neue Geschäftsideen und innovative Lösungen regionaler Handwerksbetriebe. „Häufig schlummern tolle Ideen in der Schublade oder sind nur einem kleinen Kreis auserwählter Kunden bekannt, weil es an Geld oder Zeit fehlt, diese zu vermarkten“, meint Kreishandwerksmeister Claus Gerhardt. „Hier ist es uns mit dem Innovationspreis in den letzten Jahren gelungen, ‚verborgene Schätze‘ zu heben.“

Neben der Auszeichnung für den Sieger stellt die Messegesellschaft Kinold den Erst-, Zweit- und Drittplatzierten einen kostenlosen Messestand auf der trend-messe zur Verfügung. „In vier Tagen über 30.000 interessierte Besucher zu erreichen, ist eine einmalige Starthilfe für unsere Innovationspreisträger“, so der Geschäftsführer Peter Kinold.

Wer dieses Jahr gewinnt? Die Jury weiß es schon. Thomas Kirchhoff, stellvertretender Leiter der Parzeller Verlagsgruppe, verrät zumindest so viel: Die Bewerbungen um den Innovationspreis sind eine eindrucksvolle Dokumentation der Leistungsfähigkeit des heimischen Handwerks.“ Am Donnerstag, 14. März 2019, wird der diesjährige Preisträger gekürt. Ein spannender Abend, zu dem neben den Bewerbern um den Innovationspreis zahlreiche geladene Vertreter aus dem Handwerk, der Wirtschaft sowie der Politik erwartet werden.

Einer von den sieben nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge vorgestellten Bewerbern wird die begehrte Trophäe entgegennehmen:

Die Firma Desoi aus Mittelkalbach hat sich mit einer neuartigen Injektionspumpenserie zur Rissverpressung und Hohlraumverfüllung beworben. Die Pumpen werden pneumatisch angetrieben, was ein sehr schonendes und gleichzeitig sehr effektives Verpressen gewährleistet. 

Die EDAG auf Fulda hat eine neuentwickelte Doppeltrittstufe für Kleinbusse ins Rennen um den Innovationspreis geschickt. Diese Doppeltrittstufe erleichtert mobilitätseingeschränkten Personen den Einstieg. Die Montage ans Fahrzeug kann von jeder Kfz-Werkstatt innerhalb ca. 4 Stunden selbst erledigt werden. 

Die Firma Günter-Bau aus Fulda hat eine Stuckmaschine entwickelt, mit der es möglich ist, Stuckteile beliebig zu vervielfältigen. Dazu werden Kunststoffformen von den Stuckteilen hergestellt. An der Entwicklung dieser Maschine war ein syrischer Mitarbeiter maßgeblich beteiligt, der vor anderthalb Jahren kriegsbedingt zu Günther Bau gekommen ist. 

Die Innovation von Gutmann Holzbau aus Hilders-Brand besteht darin, ein fertiges Rohbautreppenmodul gleich mitzuliefern, das beim Aufstellen des Holzrahmenbauhauses im Treppenhaus gleich mit eingebaut wird.

Die Firma Hahner Technik aus Petersberg-Böckels hat eine neuartige Kranbahnschweißanlage entwickelt, die aufwendige Nacharbeiten beim Verlegen von Schienen für Kräne infolge von Schweißverzug (häufig bis zu mehreren Zentimetern) entbehrlich macht. 

Schreinermeister Stephan Faulstich von der Firma Rhönland Holz in Ehrenberg-Melperts hat eine Maschine entwickelt, mit der Holzrahmenbauhauses im Treppenhaus gleich mit eingebaut wird.

Und die Firma Simon Metall aus Tann-Günthers hat es geschafft, auf engstem Raum eine Metalltreppe einzubauen.