Zukunftsmacher

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Zukunftsmacher

Die Dreiländermesse Passauer Frühling zeigt Ideen mit Zukunft und wie aus Ideen Zukunft werden kann.

Was wir heute machen, beeinflusst, wie wir morgen leben werden. Das gilt für die Dreiländerregion, für den Landkreis und die Stadt Passau ebenso wir für den einzelnen Bürger. Mitentscheidend für die künftige Standort- und Lebensqualität ist der Megatrend Digitalisierung. Ob beim kontaktlosen Bezahlen per Smartphone, beim Serien online streamen oder bei der Vernetzung von Prozessen in Unternehmen, digitale Technik ist aus Alltag und Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Auch auf der Dreiländermesse Passauer Frühling, die dieses Jahr von 21. bis 29. März stattfindet, stellen Aussteller Technik und Möglichkeiten vor. Besucher können sich über Glasfasertechnologie, Mobilfunk und SmartHome-Lösungen informieren, das PNP ePaper kennenlernen oder live dabei sein, wenn „unserRadio“ vom Funkhaus Passau über DAB+ (Digital Audio Broadcasting) auf Sendung geht.

Gründerfrühstück macht Mut

Mit der Digitalisierung eröffnen sich zudem neue Geschäftsideen. Am 27. März wird das Team des INN.KUBATORs, die Passauer Niederlassung des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern, am Messestand der Stadt Passau vertreten sein. Laut Tamara Schneider, Netzwerkmanagerin des INN.KUBATORs ist das übergeordnete Ziel, die Wirtschaft der Region zu unterstützen: „Mit ihren Ideen bringen junge Unternehmen neuen Technologien und neue Arbeitsweisen mit. Das schafft attraktive Arbeitsplätze, auch für Hochschulabgänger.“ Das Team des INN.KUBATORs vermittelt Jungunternehmern und solchen, die es werden wollen, Arbeitsraum, Unterstützungsangebote sowie hilfreiche Kontakte – zu Gründungsberatern, investitionsbereiten Business Angels, anderen Start-ups oder Vertretern etablierter Unternehmen. Da das Netzwerken bei der Gründung ein wichtiger Faktor ist, lädt der INN.KUBATOR Interessierte am 27. März, um 10.00 Uhr, gleich zum Gründerfrühstück auf der Messe ein. Unter dem Titel „Mutmacher“ wird es einerseits um Förderprogramme und Beratungsangebote gehen, andererseits berichten Start-ups aus der Region über ihre Erfahrungen, Erfolge und Hürden. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer sich rechtzeitig anmeldet (innkubator.de/events) erhält darüber hinaus ein Freiticket für den Passauer Frühling.

Virtuelle Hausbesichtigungen

Dass moderne Technologien längst in unterschiedlichsten Branchen angekommen sind, erfährt man am Messestand von Engel & Völkers. Das renommierte, international agierende Immobilienunternehmen wird in der Region von Anton Klippel und seinem Team vertreten. „Wir bieten Immobilien vom oberbayerischen Haag bis nach Grafenau im Bayerischen Wald. Aber nicht immer sind die Interessenten vor Ort. Die Technik ermöglicht uns, dass Kunden Objekte aus der Ferne besichtigen können“, so Klippel. Neben digitalen Panoramatouren sind virtuelle Immobilienrundgänge mit VR-Brille möglich. Übrigens auch auf der Dreiländermesse. Wer in Bezug auf Immobilien und Architektenentwürfe lieber ein reales Gebäudemodell in Händen hält, kann einem 3D-Drucker bei dessen „Bau“ zuschauen.

Umweltgerechte Mobilität

Ein weiteres Zukunftsthema ist die umweltgerechte Mobilität. Ein Bereich, in dem jeder aktiv zum Zukunftsmacher werden kann. Einfach, indem er vom Auto mit Verbrennungsmotor auf E-Mobilität umsteigt. Von E-Autos über E-Bikes bis zu E-Motorrädern im Harley-Design kann man alles auf der Dreiländermesse erleben. Ökologisch fährt man damit allerdings nur, wenn man Strom aus erneuerbaren Energien lädt. Das kann man teils an öffentlichen Ladestationen oder man installiert in Garage oder Carport eine eigene, solarbetriebene Ladestation. Das Unternehmen Praml hält im Freigelände alle Informationen dazu bereit. Ein zukunftstaugliches Mobilitätskonzept ist auch das Autofahren ohne eigenes Auto. Die Firma E-Wald stellt in der Dreiländerhalle gemeinsam mit der Fachhochschule Deggendorf die regionalen Möglichkeiten des eCarsharing vor. Eine naheliegende Möglichkeit, umweltfreundlich unterwegs zu sein.

Politik nah am Bürger

Im Maximilianeum, dem Sitz des Bayerischen Landtags, werden landespolitisch die Weichen für Bayerns Zukunft gestellt. Bürgerinnen und Bürger müssen nicht unbedingt in die Landeshauptstadt reisen, um Bayerns Parlament näher kennenzulernen: Der Bayerische Landtag kommt auch nach Passau. Er präsentiert sich vor Ort mit einem multimedialen Informationsstand auf der Dreiländermesse. Besucherinnen und Besucher erhalten am Stand vielfältige Einblicke in den Arbeitsalltag der Abgeordneten. Großformatige Schautafeln informieren über das politische System des Freistaats, über Wahlergebnisse und die Zusammensetzung des Parlaments. Aufgezeigt werden auch die Wege der Gesetzgebung und welche Möglichkeiten Bürgerinnen und Bürger haben, sich aktiv in die Landespolitik einzubringen. Am Dienstag, 24. März, kann man eine Plenarsitzung des Bayerischen Landtags mitverfolgen: Über Bildschirme wird die Vollversammlung des Parlaments live in die Dreiländerhalle übertragen. Zudem sind täglich Bürgersprechstunden mit Landtagsabgeordneten aller Fraktionen aus Niederbayern geplant. Dabei können Interessierte ohne Anmeldung ihre Anliegen persönlich vorbringen und mit den Abgeordneten diskutieren. Welche Politiker wann auf der Dreiländermesse vor Ort sind, zeigt ein Sprechstundenplan auf der Homepage des Landtages (bayern.landtag.de). Alle, die ihr politisches Wissen testen wollen, können an einen Quiz teilnehmen. Zu gewinnen gibt es neben Sachpreisen eine Tagesfahrt in den Bayerischen Landtag für zwei Personen.

Die Zukunft kann kommen, wie dieser Gang durch die Dreiländermesse zeigt.

Zur Messe:

Die Dreiländermesse Passauer Frühling findet von 21. bis 29. März 2020 im Messepark Kohlbruck statt. Sie ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Mit 450 Ausstellern, die das Wirtschaftsspektrum im Dreiländereck Deutschland, Tschechien, Österreich abbilden, und über 70.000 erwarteten Besucher ist sie die größte und umfassendste regionale Messe in Ostbayern. Weitere Informationen über kinold.de

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