Landwirtschaft für die Region

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Landwirtschaft für die Region

Der Niederbayerische Bauerntag am 2. Oktober auf der Messe in Landshut

Mit der Eröffnung der Niederbayern-Schau beginnt traditionell auch der Niederbayerische Bauerntag. Er findet alle zwei Jahre im Rahmen der Regionalmesse statt. Veranstaltet wird der Niederbayerische Bauerntag vom Bayerischen Bauernverband (BBV), der allein in Niederbayern rund 20.000 Mitglieder hat. Er vertritt die Interessen sowohl der Landwirte als auch der Grundeigentümer und berät sie in allen Fragen rund um Agrarwirtschaft, Steuer, Rente, Sozialrecht etc.

Der Bauerntag ist Treffpunkt der heimischen Bauern und ermöglicht ihnen darüber hinaus den Austausch mit Vertretern aus Bereichen, die der Landwirtschaft vor- oder nachgelagert sind. Zu der Veranstaltung, die am 2. Oktober um 10.00 Uhr im Festzelt der Niederbayern-Schau beginnt, werden namhafte Referenten erwartet. Hubert Aiwanger, stellvertretender Bayerischer Ministerpräsident und selbst Landwirt, wird die Eröffnungsansprache halten und zu aktuellen landwirtschaftlichen Themen Stellung nehmen. Franz Reisecker, Vizepräsident des europäischen Bauernverbandes COPA, ist der diesjährige Hauptredner. Er wird über„Die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft in Österreich, Bayern und Europa“ referieren.Dabei geht es um die Rahmenbedingungen, die geschaffen werden müssen, damit die heimische Landwirtschaft trotz zunehmendem Importdruck Bestand haben kann. „Angesichts der Diskussionenum die Öffnung des Marktes für Fleischimporte aus Südamerikaein hochaktuelles Thema für uns“, meint Peter Huber, BBV-Direktor. „Unser Ziel ist, die Verbraucher dafür zu sensibilisieren, dass Lebensmittel, die sie hier kaufen auch hier erzeugt werden.“

Mehr rund um die Situation der Bauern, die Qualität und den Einkauf regionaler Erzeugnisse erfahren Messebesucherder Niederbayern-Schau in den Hallen 13 und 14, die den Themen Forst- und Landwirtschaft gewidmet sind. Interessant zu wissenist beispielsweise, dass bereits viele bayerische Landwirte für die Umwelt aktiv sind. Jeder Zweite nimmt an einem Umweltprogramm teil, hat Blühflächen angelegt oder Randstreifen begrünt und leistet so einen Beitrag zu Erhaltung der Artenvielfalt. Vorgestellt wird unter anderem auch die informative Internetplattform www.unsere-bauern.de die den Dialog zwischen Verbrauchern und Bauern fördern will und vielfältige Einblicke in die Welt der regionalen Bauern gibt.„Sie erzeugen hochwertige Lebensmittel, pflegen dabei die Kulturlandschaft und tragen zugleich durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe für die Energieproduktion zum Klimaschutz bei“, sagt Huber.

Wer sein landwirtschaftliches Wissen testen will, kann auf dem Messestand des BBV am Glücksrad drehen und sich z. B. Fragen rund ums Getreide stellen. Für jede richtige Antwort gibt es einen kleinen Preis. Gleich nebenan kann man sich dann eine kulinarische Verschnaufpause gönnen. Bei Kaffee und Kuchen im Landfrauencafé.

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