Heimkommen und sich wohlfühlen

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Heimkommen und sich wohlfühlen

Die Niederbayern-Schau steckt voller Ideen für das eigene Zuhause

Es ist schön, einen Ort zu haben, an dem man sich zuhause fühlt. Ein Ort, an dem manleben kann, wie es den eigenen Vorstellungen entspricht, den man mit Blick auf Baustil, Einrichtung und Ausstattung individuell gestalten kann. Die Niederbayern-Schau bietet in den Themenhallen Bauen, Wohnen und Einrichten die Möglichkeit, Ideen zu sammeln und auf neue Ideen zu kommen. Aussteller informieren über Hausbau, Sanierung und Haus- und Energietechnik, innovative Wohnkonzepte, wie z. B. ein Tiny House, werden ebenso präsentiert wie Küchen, Möbel und luxuriöses Wohndesign.

Wer als angehender Bauherr oder Wohnungseigentümer noch auf der Suche nach dem eigenen Zuhause ist, kennt ein Problem nur zu gut: Auf den Bauzeichnungen sieht alles wunderbar aus. Aber wie wirkt es dann in echt? Wie fühlt man sich in einem Raum mit drei Meter hohen Wänden? Wählt man als Bodenbelag lieber trendigen Estrich oder edles Parkett? Und wie werden die Möbel das Aussehen der Räume verändern? Puh, da braucht man schon Risikofreude oder ein sehr gutes Vorstellungsvermögen. Oder man geht auf Nummer sicher, die fortschreitende Digitalisierung macht es möglich:In der Digitalisierungshalle stellt sich Maxter-Design vor. Das junge Unternehmen aus Ottobrunn bietet Bauträgern und Bauunternehmen Virtual-Reality-Lösungen, die den künftigen Haus- oder Wohnungsbesitzern ihre Entscheidungen erleichtern, weil sie mit Hilfe der Technik virtuell „probewohnen“ können. Daniel Menzel, Inhaber des Unternehmens, erstellt für Wohn- oder Büroimmobilien 3D-Visualisierungen der Baupläne, auf Wunsch mit unterschiedlichen Ausstattungslinien. Mit Hilfe einer VR-Brille kann man über diese Software in das Objekt eintauchen, sich darin bewegen und ein realistisches Raumgefühlentwickeln. „Anders als 360-Grad-Ansichten, die zweidimensional bleiben, berücksichtigt Virtual-Reality alle drei Raumdimensionen“, sagt Menzel. „Man fühlt sich wie in einem Musterhaus.“ Auf der Messe kann man die Technik ausprobieren. Nur hinsetzen sollte man sich in dieser virtuellen Wohnwelt nicht, das Sofa ist nur geplant und steht (noch) nicht wirklich da.

Sich wohlzufühlen ist auch am Arbeitsplatz wichtig. Schließlich verbringt man dort ziemlich viel Lebenszeit. „Früher wurde das Thema stiefmütterlich behandelt, doch mittlerweile steigt auch bei der Objekt- und Büroeinrichtung die Wertschätzung für gute und ergonomische Raumgestaltung“, meint Micaela Thierer, die seit über 30 Jahren in diesem Bereich tätig ist. Ihr Unternehmen Büro+Objekt-Design arbeitet für Architekten, Ärzte, Krankenhäuser, Industriebetriebe etc. Es stattet Büro- und Konferenzräume, Aufenthaltsbereiche oderEmpfangszonenund immer öfter auch Home-Offices aus. Auf der Niederbayern-Schau legt Thierer den Schwerpunkt auf das Thema ergonomisches Sitzen am Arbeitsplatz. Oder doch besser Stehen? Am besten beides! Sitz-Steharbeitsplätze, an denen Tisch und Stuhl höhenverstellbar sind, so dass man öfter mal die Position wechseln kann, sind aus Gesundheitsaspekten sinnvoll und sehen bei Thierer auch noch gut aus. Schließlich setzt die Landshuterinin der Regel auf zeitloses, skandinavisches Möbeldesign. Weitere Wohlfühlfaktoren am Arbeitsplatz sind Licht, Beschattung und Akustik. Bei Letztgenanntem können Akustikbilder an Wand, Decke oder zwischen den Arbeitsbereichen hörbare Vorteile bringen. „Und sichtbare“, wie Thierer ergänzt. „Die Bilder lassen sich individuell gestalten.“

Wer das Besondere und Einzigartige liebt, dem bietet die Genusswerk-Manufaktur von Hand gefertigte Meisterwerke. Der Edelanbieter aus Spaichingen präsentiert auf der Messe exklusive Wasserobjekte aus Corten- und Edelstahlsowie einen mobilen Grill- und Holzbackofen der besonderen Art: Vielseitig im Einsatz. Unverwechselbar im Design. Kompromisslos in der Ausführung. Eben echtes deutsches Handwerk.„Ein Hingucker, egal ob in Hotellerie, Gastronomie oder im gehobenen privaten Ambiente“, sagt Walter Brandl vom Genusswerk-Team. Und: „Interessenten auf der Niederbayern-Schau können sich auf ein besonderes Zuckerl freuen.“

Na dann, auf in neue Bau- und Wohnwelten.

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