In Hof kann man was unternehmen.

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In Hof kann man was unternehmen.

Die Oberfranken-Ausstellung (OFRA) in Hof gibt einen Einblick in das rege wirtschaftliche Treiben in der Region. Dass das so bleibt, ist eines der Anliegen der Wirtschaftsförderung der Stadt Hof. Auf der OFRA in Halle 1 informiert sie fünf Tage lang über Infrastrukturprojekte, die den Lebens- und Wirtschaftsstandort Hof attraktiver machen, sowie über aktuell laufende Projekte mit Unternehmen und wirtschaftsnahen Institutionen. Sie stellt damit ausgewählte kommunale wirtschaftliche Entwicklungsstrategien vor.
 
Um den Wirtschaftsstandort zu stärken, werden unter anderem Gemeinschaftsprojekte von Unternehmen, Hochschulen und Institutionen initiiert. Eines davon ist das Kompetenznetzwerk Wasser und Energie Oberfranken-Ost e.V., das zum Messestart am Mittwoch Thema des Tages auf dem Stand der Wirtschaftsförderung ist. Ziel der Netzwerkpartner ist es, ihr Wissen zu teilen, Kompetenzen auszubauen und durch die Realisierung von Projekten in der Region einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit den Wasser und Energieressourcen zu leisten. Einige der Projekte werden am Mittwoch vorgestellt ebenso wie der neue Kompetenzatlas Wasser und Energie.
 
Am Donnerstag steht auf dem Stand das Digitale Gründerzentrum Einstein1 im Mittelpunkt. Und damit auch die Zukunft des Arbeitens. Die kann sich beispielsweise im Co-Working-Space des aktuell im Bau befindlichen Gründerzentrums abspielen, das voraussichtlich 2019 eröffnet wird. Wer mit dem Gedanken spielt, ein Start-up zu gründen, ist aber schon jetzt bei Einstein1 richtig und kann sich auf dem Messestand über die Möglichkeiten der Gründungs- und Finanzberatung informieren. Hermann Hohenberger, Geschäftsführer des Gründerzentrums, ergänzt: „Jungunternehmer, die sich weiterentwickeln oder einfach mal übers Geschäft reden wollen, sind ebenfalls herzlich willkommen.“ Ein weiteres  Zukunftsthema ist das Online-Marketing: Wirtschaftstreibende, die sich fragen, was ihre Website tatsächlich leistet oder ob sich der Auftritt in sozialen Medien für sie lohnen könnte, erhalten auf der Messe eine Stunde kostenlosen Online-Marketing-Support. Dabei wird unter anderem ihr Internetauftritt in der sogenannten „Website-Klinik“ von Experten und über objektive Prüftools durchgecheckt. „Ist der Websitebetreiber einverstanden, übertragen wir den Check live über Beamer, damit die Besucher am Stand ihn mitverfolgen können“, so Hohenberger.
 
Die Logistik Agentur Oberfranken e.V. ist am Messefreitag bei der Wirtschaftsförderung zu Gast. Die Gemeinschaftsinitiative von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand betreut und begleitet Projekte rund um die Themen Logistik und Mobilität. Auf der OFRA wird das Projekt „e-Mobilität im ländlichen Raum“ vorgestellt. „e-Mobilität wird oft als rein urbanes Thema gesehen“, sagt Andreas Weinrich, Geschäftsführer der Agentur. „Wir sind da anderer Meinung und haben daher im April 2016, gemeinsam mit Unternehmen bzw. Organisationen in der Region und gefördert vom bayerischen Staat, das Testprojekt ins Leben gerufen.“ In dessen Rahmen konnten z. B. Handwerksbetriebe, Krankenhaus, Diakonie und Logistikunternehmen bis August 2018 den Kleintransporter e-NV 200 des Kooperationspartners Nissan zu günstigen Leasingraten auf die Probe stellen. Die Hochschule Hof hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Auf der Messe kann man mehr über die Ergebnisse erfahren. So viel sei vorweg verraten: e-Mobilität macht Spaß. Für die gängigen Lieferdienste und Fahrten im gewerblichen Bereich sind die Fahrzeugreichweiten vollkommen ausreichend. Außerdem sind die laufenden Kosten sehr gering. Betriebswirtschaftlich rechnet sich die Elektromobilität laut Weinrich dennoch nicht: „Die Anschaffungskosten sind trotz Subventionen noch zu hoch.“
 
Wie die Stadt Hof die Lebensqualität vor Ort erhöht, erfahren die Messebesucher am Samstag. Vorgestellt wird das neue Sport- und Freizeitzentrum „Am Eisteich“, mit der die Stadt Hof eine gut besuchte Begegnungsstätte als städtebauliches Bindeglied zwischen Innenstadt, Theresienstein und Hochschulen schaffen will. 2017 fiel der Spatenstich. Bis Ende 2018 soll der erste Bauabschnitt realisiert sein. Herzstück wird eine überdachte Eislauffläche mit einer Fläche von 56 x 26 Metern. Ab wann man die Schlittschuhe schnüren kann? Auf der OFRA, am Stand der Wirtschaftsförderung kann man sich informieren.

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