Kunst auf allen Kanälen

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Kunst auf allen Kanälen

Auf der internationalen Kunstmesse „Kunst Schimmer 7“, eigenständiger Teil der Frühlingsmesse „Leben, Wohnen, Freizeit“ (LWF), kann man von 3. bis 7. April Kunst in ihrer ganzen Vielfalt erleben. 160 Künstler aus 20 Nationen stellen in der Ulmer Donauhalle ihre Werke vor.

Auch wenn der „Kunst Schimmer“ Kunst und Künstlern abseits der üblichen Galerie- und Museumsszene eine Plattform bietet, ist die Kunstmesse selbst mittlerweile etabliert. Sie begleitet zum siebten Mal die Frühlingsmesse LWF.  Dass sich der „Kunst Schimmer“ in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat, sieht man auch an der starken Resonanz in Künstlerkreisen. „Dieses Jahr haben sich so viele Künstler angemeldet, wie noch nie“, meint Ausstellungsmacher Stefan Grzesina M.A. 160 Künstler sind live in der Donauhalle oder präsentieren ihre Kunst virtuell über das Exhibition Screening. Vertreten sind über 20 Nationalitäten, darunter Russland, Litauen, Schweiz oder auch Chile.

Ob Malerei, Skulptur, Grafik oder Fotografie, ob Nachwuchstalent oder etablierter Künstler – die Mischung auf dem „Kunst Schimmer“ ist wild, bunt und anregend. Hier kann man Kunst unterschiedlichster Genre sehen, entdecken, kaufen und ganz ungezwungen mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen. Live dabei ist auch das Radio. Der Ulmer Sender Radio free FM wird täglich vor Ort sein und über die Ausstellung berichten. Eines der Themen: Der Maler Bruno Besserer, sein Künstlername brubes. Der Schweizer Künstler, dieses Jahr erstmals auf der Messe und gleichzeitig erstmals in Ulm, ist Nachfahre der Ulmer Patrizierfamilie, die unter anderem am Bau des Ulmer Münsters beteiligt war und dort eine Privatkapelle hatte, die Bessererkapelle.

Besucher, die nicht allein, sondern lieber in der Gruppe die Kunstmesse erkunden wollen, können ab einer Gruppengröße von vier Personen an Führungen mit Künstlergesprächen teilnehmen. Darüber hinaus bietet das Messeprogramm Lesungen und Livevorführungen, bei denen man unter anderem die Entstehung von Papierbildern, die Technik des Tube-Paintings oder das Porträtzeichnen erleben kann. In Workshops kann man sich zum Beispiel unter Anleitung des Zeichners Torsten Pfeffer an chinesischer Tuschemalerei versuchen oder am Stand von Oliver Kovacevic Galiot malen lernen wie ein „Australian Aboriginal Artist“.

Einer der Höhepunkte des „Kunst Schimmer 7“ ist die Vernissage am 3.4. von 18.00 bis 22.00 Uhr, die dieses Jahr als gemeinsame Eröffnungsgala von LWF und Kunstmesse veranstaltet wird. Der Eintritt ist frei und für kulinarische Leckerbissen ist selbstverständlich gesorgt. Im Rahmen des Abends erfolgt die Verleihung des Donaukunstpreises, der sich aus dem vom LWF-Messeveranstalter gestifteten UAG-Kunstpreis und dem Boesner-Sonderpreis zusammensetzt. Unter allen ausstellenden Kunstschaffenden werden dabei Preise in sechs Kategorien vergeben: Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 200 Euro, der Drittplatzierte erhält einen Boesner-Warengutschein im Wert von 100 Euro. Daneben werden Preise für die beste Skulptur, das beste Foto und ein Nachwuchsförderpreis für Teilnehmer unter 25 Jahren vergeben. Für Rahmenprogramm und Partystimmung sorgen Livemusik an der Loop Station, eine Ballett Performance von Roberta di Laura und das DJ-Kollektiv RythmFellows. Wer nach 22.00 Uhr noch weiterfeiern will, ist bei der After Party im Club des Kulturzentrums „Gleis 44“ willkommen.

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