Intelligente Stromzähler helfen Stromsparen - Smart Meter
Erneuerbare Energiequellen sind ein Segen für unsere Umwelt. Einige von ihnen wie Wind und Sonne liefern aber nur ziemlich unregelmäßig Strom, nämlich nur dann wenn eben der Wind weht oder die Sonne scheint. Manchmal ist das mehr als gerade gebraucht wird und manchmal weniger. Erreichen diese regenerativen Kraftwerke, wie europaweit geplant demnächst einen Anteil von zwanzig Prozent und mehr, ist ein Ausgleich über Speicher kaum mehr möglich. Dann wird man diese Energie entweder hunderte von Kilometern über Höchstspannungsleitungen dorthin transportieren müssen wo gerade Bedarf ist oder man sorgt dafür, dass bei einem hohen Stromangebot aus diesen regenerativen Quellen auch eine starke regionale Nachfrage herrscht. Um das letztere erreichen zu können, sollen intelligente Zähler - sogenannte Smart Meter - dazu beitragen, die Nachfrage an das schwankende Angebot anzupassen. Der Gesetzgeber in Deutschland hat dafür die Grundlage geschaffen. Bereits seit Januar 2010 müssen alle Neubauten mit elektronischen Zählern ausgerüstet werden, die wesentlich mehr leisten können als ihre Vorgänger, die Drehscheibenzähler. Sie sind mit einer gewissen „Intelligenz" ausgestattet.
So ein Smart Meter erfasst nicht nur die Summe der Kilowattstunden zwischen zwei Ablesungen. Man kann ihm auch Informationen entlocken, wie zum Beispiel den Verbrauch innerhalb bestimmter Zeitintervalle wie Tag, Woche oder Monat. Damit hat man einen tollen Überblick über das eigene Verbrauchsverhalten. Aber es kommt noch besser: Damit der Kunde nicht ständig zum Zähler in den Keller rennen muss, kann dieser Zähler seine Daten auch per Funk oder Telefonleitung regelmäßig zum Stromversorger senden. Über das Internet kann der Kunde seine aktuellen Verbrauchsdaten grafisch aufbereitet und womöglich mit Energiespartipps versehen einsehen.
Intelligente Stromzähler machen den Verbrauch transparent. Der Kunde sieht, wie viel Strom Herd, Kühlschrank und andere elektrische Geräte gerade verbrauchen und kann so Energiefresser identifizieren.
Doch der Smart Meter soll noch viel mehr können. Er kann auch Daten und Informationen empfangen oder Signale und Befehle an ebenfalls intelligente Geräte senden. Damit kann er vom Energieversorger gemeldet bekommen, ob gerade viel oder wenig Strom in den umliegenden Wind - und/oder Solarkraftwerken erzeugt wird und die dafür geeigneten Verbraucher im Haus zu- oder abschalten. Damit sich das für den Kunden auch lohnt, muss der Stromversorger entsprechende lastvariable Tarife vorhalten, die das honorieren.
Vieles davon ist heute noch ein Wunsch und keine Wirklichkeit. Dies ist ein hehres Ziel und die Zähler - die intelligenten - die gibt es wirklich schon. Besuchen Sie unseren Stand gemeinsam mit der Elektroinnung Coburg in der Halle 8... wir zeigen Ihnen den Smart Meter.
Ansprechpartner: Angelika Reng - Marketing/Produktwerbung/Öffentlichkeitsarbeit
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