 Niederbayern Schau endete mit BesucherplusHervorragendes Konsumklima in Landshut:115.000 Messebesucher registriert - Bereicherung durch Messe Jagd, Fisch & Natur Landshut. Nach neun Messetagen schloss am Sonntag in Landshut die Niederbayern Schau ihre Pforten. 115.000 Besucher bedeuteten ein Plus von mehr als zehn Prozent gegenüber der Messe vor zwei Jahren, berichtete Ausstellungsleiter Peter Kinold in einem Pressegespräch zum Abschluss der Veranstaltung. Maßgeblich zu dem großartigen Erfolg beigetragen habe die Messe Jagd, Fisch & Natur an den ersten fünf Messetagen. Der Großteil der Aussteller sei zufrieden gewesen und will in zwei Jahren wieder nach Landshut kommen. Laut einer Umfrage der Veranstalter sprachen die meisten der mehr als 700 Teilnehmer von einem deutlich besseren Konsumklima als bei der Niederbayern Schau vor zwei Jahren sowie kräftig gestiegenen Umsätzen. Dabei profitierten sie auch von der Messe für Jäger, Fischer und Sportschützen, die neue Besuchergruppen aus ganz Bayern auf das Landshuter Messegelände lockte. Umgekehrt erlebten die Fachverbände, die in dieser Messe für ihre Anliegen warben, einen noch nie dagewesenen Publikumszuspruch von mehr als 45.000 Besuchern allein an den ersten drei Ausstellungstagen. „Wir kommen wieder", versprachen dann auch unisono der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes, Jürgen Vocke, der Präsident des Landesfischereiverbands, Manfred Braun, und Landesschützenmeister Wolfgang Kink. Die eindrucksvollen Präsentationen von lebenden und präparierten Tieren sollen ebenso wie das Rahmenprogramm ausgeweitet werden, wenn die Jagd, Fisch & Natur in zwei Jahren wieder zusammen mit der Niederbayern Schau in Landshut stattfinden wird. Das wird auch die Teilnehmer an der Niederbayern Schau freuen, denn die Besucher der Fachmesse verfügen über eine hohe Kaufkraft, von der auch die Aussteller außerhalb der Jagd, Fisch & Natur kräftig profitierten. Ungläubig reagierten viele Menschen auf Medienberichte, dass in den Aquarien mehr als 60 in Bayern vorkommende Fischarten gezeigt wurden. „Als ich meine Fischerprüfung gemacht habe, war immer nur von 40 Arten die Rede", berichtete ein alter Sportfischer, der extra aus München gekommen war, um sich die Ausstellung anzuschauen. Einige Arten, so der 68-Jährige, habe er noch nie in seinem Leben gesehen. So war für jeden etwas dabei bei der Niederbayern Schau und der Fachmesse für Naturfreunde. Und viele Aussteller schmieden jetzt schon Pläne für 2013, wenn die Neuauflage stattfinden wird. Aussteller erwarten noch einmal einen großen BesucherandrangZahlreiche Sonderveranstaltungen am Wochenende – Organisatoren erwarten BesucherrekordLandshut. Mit zahlreichen Sonderveranstaltungen lockt die Niederbayern Schau an den beiden letzten Ausstellungstagen noch einmal die Besucher auf das Landshuter Messegelände. Die Organisatoren sind zuversichtlich dass die Messe einen neuen Besucherrekord erreichen wird. Kein Wunder, dass sich deshalb der Großteil der Aussteller schon jetzt sehr positiv äußert und die meisten bekunden, auch in zwei Jahren wieder nach Landshut kommen zu wollen. Zunächst müssen sie aber noch den erwarteten Besucheransturm am Schlusswochenende bewältigen. Die Messebesucher können sowohl am Samstag als auch am Sonntag die Produkt- und Modenschau auf der Hauptbühne verfolgen oder bei den faszinierenden Falknervorführungen zuschauen. Dicht umlagert wird auch wieder die Showküche bei der an beiden Tagen um 12.30 Uhr beginnenden Kochshow sein. Mehrere Musik- und Showdarbietungen ergänzen das Programm. Am Samstag findet auf dem Messegelände zudem die Fachtagung des Fischereiverbandes Niederbayern statt. Am Sonntag kommt die Hundestaffel Bayern zu Besuch auf die Niederbayern Schau und präsentiert sich in Halle 21 auf der Sonderschau der Stadt Moosburg. Für viele Besucher wird es am Abschlusstag spannend. Es werden die Gewinner der diversen Verlosungsaktionen gezogen: Da steht in den nächsten Tagen dem einen oder anderen Teilnehmer noch eine sehr angenehme Überraschung ins Haus. Am Montag beginnt dann bereits der Abbau der Messehallen. Ein Teil davon wird als nächstes in Frankfurt aufgebaut. Und die Mitarbeiter der Ausstellungsgesellschaft von Peter und Birgit Kinold ziehen weiter nach Coburg, wo sie die letzten Vorbereitungen für die 72. Oberfranken- Ausstellung treffen, die am 15. Oktober beginnt. Alle wollen in zwei Jahren wiederkommenAussteller der Messe Jagd, Fisch & Natur zufrieden Niederbayernschau dauert noch bis zum SonntagLandshut. Während die gewerblichen Aussteller der Fachmesse Jagd, Fisch & Natur nach Schließung der Zelte am Mittwoch ihre Stände abgebaut haben, geht die Niederbayern Schau noch bis zum Sonntag weiter. Bis Mittwoch kamen nach Angaben von Organisator Peter Kinold rund 75000 Besucher auf das Landshuter Messegelände. Weil die allermeisten von ihnen auch die Zelte der Jagd, Fisch & Natur angeschaut haben, fühlten sich manche Aussteller geradezu überrollt. „Einer hat schon am Dienstag Abend abgebaut, weil ihm die Ware ausgegangen ist", erzählt Kinold. Nach eigenem Bekunden, sei ihm das in 20 Jahren Messebesuchen noch nie passiert, erklärte der Aussteller. Die Fachmesse habe sich vom Start weg als die Nummer eins in Süddeutschland etabliert. Eine Umfrage am letzten Ausstellungstag habe ergeben, dass alle Aussteller auch in zwei Jahren wieder nach Landshut kommen wollen. Das gilt auch für die zahlreichen Verbände und Organisationen, welche mit ihren Ständen und Präsentationen für die besondere Stimmung auf der Messe gesorgt haben: Landesjagdverband, Fischereiverbände, Schützenorganisationen, Waldbesitzer und Bauernorganisationen, um nur einige wenige zu nennen. Zuschauen bei der Herstellung von WeißwürstenEssen und Trinken hält auch auf der Niederbayern Schau Leib und Seele zusammenLandshut. Essen und Trinken spielen auf einer Messe stets eine wichtige Rolle - nicht anders in Landshut auf der Niederbayern Schau. Und zum attraktiven Programm gehören auch Vorführungen, wie Lebensmittel hergestellt werden. Hier bietet Landshut ein besonders eindrucksvolles Beispiel: die Herstellung von Weißwürsten nahezu im Echtbetrieb. Da erklärt Metzgermeister Robert Bauer von der Metzgerei Königsbauer in Passau, während im Hintergrund eifrig an den Würsten gearbeitet wird (hinter Glasfenstern, versteht sich, wegen der Hygiene), was da alles in das bayerische Nationalgericht hinein kommt. Dass das schmeckt, zeigt sich im Biergarten nebenan, wo die frischen Würste offenbar mit gutem Appetit verspeist werden. Also: In eine Weißwurst gehören Kalb-, Schweine- und Rindfleisch, fein durch den Wolf gedreht, Zwiebeln, Petersilie, Eis, Speck, Schwarte und „vier- bis fünferlei Gewürze". Am Ende des Produktionsprozesses sieht der Besucher dann, wie das Brät in Naturdärme gefüllt.  Breiten Raum nehmen auf der Messe auch Milchprodukte ein, nicht zuletzt Käse. Da finden sich, um nur zwei Beispiele zu nennen, die Bergbauernmilch-Produkte der Milchwerke Berchtesgadener Land oder die bekannten Käsesorten der Bergader Privatkäserei aus Waging am See. Die Damen an den Ständen verteilen großzügig Kostproben an die Besucher, die das gerne annehmen. Dabei hat Lisa Schmuck vom Bergader-Stand einmal nachgerechnet: An den neun Messetagen werden allein an ihrem Stand rund 1,5 Tonnen Käse in kleinen Stückchen an die Besucher. In einigen Hallen gibt es auch Unterhaltungsprogramm mit Musik, Gesang und Tanz. Talente aus der Region haben ihre eigene Bühne, wo sie sich einem größeren Publikum zeigen können. Junge Sänger und Tänzer geben sich hier ein Stelldichein und träumen dabei wohl insgeheim von einer großen Karriere. Franzi (12) und Jonas (13) zeigten formvollendet ihre Tanzkünste vom Tango bis hin zum Wiener Walzer. Dabei klärte der Moderator die Zuschauer darüber auf, dass der grimmige Gesichtsausdruck der beiden Tänzern nicht von schlechter Laune zeuge, sondern dem Tango geschuldet sei: „Dabei muss man möglichst grimmig schauen." Nebenan kann man zuschauen, wie moderne Frisuren gezaubert werden, mit denen man dann richtig aufgestylt zum Tanzen gehen könnte.  Karriere-Chancen: Das ist ein Stichwort am Stand der Bundeswehr, an dem sich das Beratungsteam nicht über mangelndes Interesse beklagt. Vielmehr sei die Resonanz am Stand hervorragend, viel besser als etwa vor zwei Jahren, erinnert sich Stabsfeldwebel Ralf Baumhäckel, der sich zusammen mit seiner Kollegin, Oberfeldwebel Györgyi Haller, viel Zeit für Gespräche nimmt. Schließlich hat sich die Situation durch die Abschaffung der Wehrpflicht deutlich verändert - die Bundeswehr werde deshalb die Wehrdienstberatung deutlich erweitern. Und zu beraten gibt es viel: Hat die Bundeswehr doch nicht weniger als 60 verschiedene Berufe anzubieten und 30 Studiengänge in beinah jede Richtung. Interessant seien die Aufgaben bei der Bundeswehr, fasst Baumhäckel zusammen, schon „fordernd"; und auch die körperlichen Anforderungen seien gerade in der Anfangszeit hoch. Mit seinem vielfältigen Beratungsangebot und dazu einem Gewinnspiel und Unterhaltung erfreut sich die Bundeswehr auf der Niederbayern Schau eines regen Interesses. Noch bis zum Sonntag sind die Tore der Niederbayern-Schau geöffnet. Jeweils von 9 bis 18 Uhr kann man sich bei den rund 500 Ausstellern informieren.  Massenansturm bei Traumwetter „Stehender Verkehr“ an den Feiertagen auf der Niederbayern-Schau Landshut. So stellt man sich eine boomende Messe vor: Bei Traumwetter lockten die rund 500 Aussteller der Niederbayern-Schau in Landshut, auf eine Fläche von rund 60.000 Quadratmeter verteilt, bis zum gestrigen Dienstag bereits mehr als 50.000 Besucher an. Die Gänge in den Zelten, die Wege auf den Freiflächen waren voller Menschen. Vor allem am Wochenende und am Tag der Deutschen Einheit war kaum mehr ein Durchkommen - ganz im Sinn von Messe-Chef Peter Kinold, der sich „stehenden Verkehr" gewünscht hatte. Es gibt viel zu sehen: Nahrungs- und Genussmittel, Vielfältiges über Medizin, Gesundheit- und Wellness, Bauen, Wohnen und Einrichten inklusive HiFi und TV, alles über Energieeinsparung, dazu Präsentationen zahlreicher Firmen und Organisationen aus Landshut und Umgebung. Und das ganze ist in den Hallen und auf dem Freigelände eingesponnen in ein dichtes Netz von kulinarischen Versorgungsständen", an denen es für jeden Geschmack etwas gibt. Auf den großen Freiflächen werden vielerlei Geräte und Maschinen feilgeboten: vom selbstfahrenden Rasenmäher über Gabelstapler und Anhänger bis hin zu Traktoren und Geländewägen, in denen man sich auf unwegsamen Pisten beweisen kann. Trotz der angesagten Energiewende können die Besucher unter Schwimmbecken unterschiedlichster Größen und Arten. Die Palette der angebotenen Produkte komplettiert bauliches Zubehör vom Fenster bis zum Wintergarten. An allen Ecken und Enden gibt es „Zauberstäbe", Mittelchen und sonstigen Geräte, die einem zu Hause das Schneiden von Gemüse erleichtern, für bequeme, beinahe immerwährende Sauberkeit sorgen oder Kleidung fast von alleine in knitterfreien Zustand versetzen. Die Anbieter dieser praktischen Haushaltshilfen können sich über mangelndes Interesse nicht beklagen. Ein breites Sortiment für Gesundheit und Wohlergehen bieten zum Beispiel die Stände in Halle 3. Unter den Wohlfühl-Artikeln finden sich Massagesessel, Infrarotkabinen, Treppenlifte, Erdstrahlenschutz, Heilsteine, Nackenkissen und Fußwärmer, Matratzen und sonstige Bettwaren, sowie das interessante Angebot einer „Anti-Druck-Gel-Sohle". Diese verspricht, durch die zirkulierende Bewegung des Gels das Körpergewicht auf eine größere Fläche zu verteilen und es somit besser abzufedern. Dadurch würden Bandscheiben und Gelenke geschont, Muskel- und Rückenschmerzen (falls bereits vorhanden, was ja bei den meisten Menschen der Fall ist) vermindert; kalte und müde Füße gehörten damit der Vergangenheit an. Nicht nur ihre Gesundheit lassen sich die Menschen offenbar etwas kosten, auch für die Haustiere wird viel Geld ausgegeben - sogar auch dann noch, wenn sie das Zeitliche gesegnet haben. Das erzählten die Damen am Stand des Krematoriums „Tiertrauer", das bei Riem, also im Raum München, angesiedelt ist. Diese Einrichtung erfreut sich offenbar sehr großer Resonanz: In den rund 13 Jahren seines Bestehens ist die Inanspruchnahme enorm gestiegen. Derzeit wird für rund 900 Tiere pro Monat „der letzte Weg mit Würde gestaltet", wie es im Prospekt heißt - inklusive formschöner Urnen, einer „Abschiednahme im Raum der Stille" oder der Anlage kleiner Sammel-Grabstellen. Und wer will beziehungsweise das notwendige Kleingeld investieren möchte, der kann aus Haar oder Federn seines Lieblings einen Diamanten entstehen lassen. Die Niederbayern-Schau öffnet ihre Tore täglich von 9 bis 18 Uhr und ist noch bis Sonntag, den 9. Oktober, offen.  An den ersten drei Tagen kamen bereits über 45.000 BesucherBesucher begeistert von der Jagd, Fisch & Natur:
Jagdkönigin bei der Messe Jagd, Fisch & Natur in Kombination mit der Niederbayernschau in Landshut gekrönt Landshut. An den ersten drei Tagen der Messe Jagd, Fisch & Natur in Kombination mit der Niederbayer-Schau in Landshut registrierten die Organisatoren bereits 45.000 Besucher. Die Mehrzahl äußerte sich vor allem begeistert von den Präsentationen der Jäger und Fischer, von den Modeschauen, Schützenvorführungen, Biotoplandschaften und Großaquarien sowie vom Offroad-Gelände mit über 2000 Quadratmeter: Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großen Spektrum der Messe Jagd, Fisch und Natur, die noch bis zum morgigen Mittwoch im Rahmen der Niederbayern-Schau in Landshut stattfindet. Die Niederbayernschau selbst hat ihre Tore noch bis zum kommenden Sonntag geöffnet. Daneben haben auch die Waldbesitzer ihr Forum: Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut hat am Wochenende die Niederbayerischen Waldbesitzertage abgehalten, die unter dem Motto „Wald nützen - Klima schützen" standen. Auch hier gab es ein umfangreiches Programm: mobiles Sägewerk, Harvestervorführungen, Holzverarbeitung durch Zimmerer, ein Künstler mit Kettensäge, Schnitzer und ein waldpädagogisches Programm. Bei Vortragsveranstaltungen und Diskussionsforen wurden waldspezifische Themen erörtert. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner als Schirmherr zeigte sich ebenso wie Landshuts Oberbürgermeister Hans Rampf beeindruckt von dem vielfältigen Angebot. Dabei geriet er zunächst in lukullische Abteilungen der Niederbayernmesse. Dort durfte er ein Tablett mit leckeren Speisen in die Hand nehmen, auf dem sehr appetitlich die „Tagesration für einen Senioren" angerichtet war, wie ein Schild informierte; das legte Brunner aber schnell zur Seite; damit wollte er nicht abgelichtet werden. Sehr gern stellte er sich den Fotografen aber bei einem Schluck gesunden Trinkwassers und beim Probieren an der Käsetheke. Hier haben sich einige Käseproduzenten zusammengetan unter der Überschrift „Karlotta", einem EU-Förderprogramm, das der Verband der bayerischen Milchwirtschaft präsentiert.
 So gestärkt war Arbeit angesagt: Der Minister musste zusammen mit Waldkönigin Anna Fauth ein Stück Holz durchsägen, um so symbolisch die Waldbesitzertage zu eröffnen. Bei den Präsentationen gab es eine Menge zu sehen. Da war ein riesiger Harvester aufgestellt, eine Holzerntemaschine für große Bestände. Ein mobiles Sägewerk in Aktion wurde gezeigt: Hier wird sozusagen die Säge zum Holz gebracht, nicht umgekehrt: Hans Fritz aus Rimsting am Chiemsee hat diese Maschinen vor über 20 Jahren entwickelt, produziert sie jetzt in großem Stil und vertreibt sie in über 60 Länder. An einem der Stände lief eine Uhr, die anzeigte, um wieviel sich die Menge an Wald minütlich vermehrt: Die vorbeieilenden Politiker, so murmelte einer, sahen diese Uhr viel lieber als jene berühmte Uhr, die das Fortschreiten der Staatsverschuldung dokumentiert. „Pro Holz" war auch mit einem Stand beteiligt: Neben den Infos gibt es da ein Paradies für kleine Kinder, bestehend aus tausenden von Bauklötzchen. Im Bereich Jagd faszinierten die präparierten Tiere - als Glanzstücke zwei mächtige Hirsche. In dieser Umgebung passten die Jagdhornbläser aus Dingolfing wunderbar ins Bild, die akustisch zur guten Stimmung beitrugen. Und natürlich gibt es bei den Jägern auch Lukullisches: Zartes Fasanenfleisch, lecker angerichtet, wurde angeboten. Davon begeistert war auch Messechef Peter Kinold: „Das ist ein wirklich zartes Fleisch."
 Dass von der Messe auch pädagogische Impulse ausgehen sollten, hatten schon beim Auftakt die Redner unisono betont. Ein Beispiel dafür lieferte der Bayerische Jagdverband, der einen großen Bildkalender mit dem Titel „Wald, Wild, Wasser" präsentierte, der an alle dritten und vierten Klassen der bayerischen Grundschulen verteilt werden soll. Damit wolle man einen Beitrag leisten, die Kinder schon früh mit diesen Aspekten der Natur vertraut zu machen - vor allem jene, die nicht das Glück haben, auf dem Land aufwachsen zu dürfen. Dafür gibt es beim Jagdverband das Projekt „Natur erleben & begreifen". Große und kleine Besucher gleichermaßen fasziniert sind von der Vorführungen der verschiedenen Jagdhunderassen und den Falknern. Besonders die mächtigen Steppenadler sind ein begehrtes Fotomotiv. Sehr interessiert zeigen sich die Besucher auch bei den Fischen. Über 60 heimische Arten werden in großen Aquarien gezeigt. Dazu haben die Fischer Biotoplandschaften mit Teichen gebaut. Hier kann man zum Beispiel zwei Waller beobachten, die fast zwei Meter lang sind, oder sich gemütlich an den Rand setzen und eine Brotzeit genießen. Womit noch angemerkt werden soll, dass es auf der Messe Jagd Fisch & Natur, die noch bis zum morgigen Mittwoch läuft, und die täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist, an allen Ecken leckere Schmankerl gibt - weitestgehend aus lokaler Produktion.  Fischerkönig Franz Schröder im Mittelpunkt Präsentation auf der Jagd, Fisch und Natur in Landshut Fischerkönig Franz Schröder (Mitte) von den Fischereifreunden Haimhausen im Landkreis Dachau präsentiert sich stolz dem Fotografen zusammen mit dem oberbayerischen Fischereipräsidenten Alfons Blank und Jagdkönigin Marion Lenz. Landshut. Urplötzlich stand er im Mittelpunkt: Fischerkönig Franz Schröder von den Fischereifreunden Haimhausen im Landkreis Dachau. Auf der Messe Jagd, Fisch und Natur wurde er von Alfons Blank, dem oberbayerischen Fischereipräsidenten, und von Jagdkönigin Marion Lenz in die Mitte genommen und den Fotografen präsentiert. Denn auf dem Stand der oberbayerischen Fischer war die Ehrung der Könige angesagt. Das freute den begeisterten Fischer natürlich, und stolz erzählte er, dass er sich beim Königsfischen seines Vereins mit einem vier Kilo schweren Karpfen an die Spitze „geangelt" hatte. Und entsprechend selbstbewusst präsentierte er dann auch seine schöne Königskette. Der oberbayerische „Vize", der geschäftsführende Vizepräsident Michael Seeholzer, informierte darüber, dass der Oberbayernverband 35.000 Mitglieder hat, davon 3100 Jugendliche. Für Mitglieder bietet der Verband in seiner Geschäftsstelle in München allwöchentlich eine Sprechstunde an, die zum größten Teil von Seeholzer abgehalten wird: „etwa 40 Mal im Jahr", schätzt er, und er geht ansonsten davon aus, dass er etwa an 100 Tagen im Jahr in Sachen oberbayerischer Fischereiverband unterwegs ist.  Prächtige Greifvögel präsentiert Habicht, Adler, Falke, Wüstenbussard: effektive Jäger - aber auch zum Schmusen zu haben Falkner Wolfgang Schreyer aus Fürstenfeldbruck präsentiert dem staunenden Publikum auf der Niederbayernschau seinen Adler „Schorschi“. Landshut. „Schorschi": Auf diesen - mit Verlaub - niedlichen Namen hört eines der stolzesten Tiere der Messe Jagd, Fisch & Natur in Landshut. Es handelt sich dabei um einen Steinadler, der unter anderen Raubvögeln bei der Präsentation von Falkner Wolfgang Schreyer dem staunenden Publikum gezeigt wurde. Erläutert wurde diese Greifvögelschau von Wolfgang Schreyer, dem Vorsitzenden des Falkenordens, dem Verein derer, die mit Falken jagen. Da gab es - nach der musikalischen Einführung durch die Jagdhornbläser Steigerwald - Habicht, Adler, Falke, Wüstenbussard und andere wild aussehende Jagdvögel zu sehen. Mit dabei war auch die frisch gekürte bayerische Jagdkönigin Marion Lenz, deren jugendlich-fesche Präsenz Schreyer zu dem Stoßseufzer veranlasste: „Da möchte' ich auch mal Jäger sein!" Davon ließ er sich aber nur kurzfristig ablenken. Danach erläuterte er den zahlreichen Besuchern, was bei der Falknerei zu beachten ist. Dass hier eine sehr intensive Dressur erforderlich ist: „Richten Sie mal einen Falken ab!" Außerdem gebe es strenge Auflagen etwa für die Größe von Volieren - ein Adler braucht beispielsweise 25 Quadratmeter - und erst recht müssten aufwendige Prüfungen absolviert werden, ehe man mit Greifvögeln jagen kann. Denn diese Vögel haben es in sich: Sie jagen, so schilderte es Schreyer, Kaninchen, Hasen, Füchse und Rehkitze bis zu zehn Kilo Gewicht. Im Winter allerdings müssten sie auch auf Aas zurückgreifen, sonst könnten sie in den Bergregionen gar nicht überleben. Gleichzeitig sah man dann - was zu diesen effektiven Jägern gar nicht zu passen schien - wie sie mit ihren Halterinnen kuschelten und von ihnen abgebusselt wurden.  1. MessetagDie Messe startet bei schönstem Wetter mit einem Besucherplus im Vergleich zur letzten Veranstaltung. Symbiose geht in genialer Weise auf und beide Messen profitieren voneinander. 65 verschiedene Fischarten begeistern die Besucher. Verkehrskonzept trotz Stockungen bei starkem Andrang aufgegangen. Hier spürt man den Reichtum Bayerns“ Komplimente für Landshut und die Region - Gleich drei Präsentationen eröffnetLandshut. Mit einem reizvollen musikalischen Kontrastprogramm ist am Samstagmittag die Niederbayernschau in Landshut eröffnet worden. Gleichzeitig öffnete die Ausstellung Jagd, Fisch & Natur ihr Pforten und die Bayerischen Waldbesitzertagebegannen: Die Landshuter Jagdhornbläser auf der einen und die Bigband der Musikschule Landshut auf der anderen Seite umrahmten den Festakt, dessen Höhepunkt nach den Grußworten und der Ansprache von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Krönung der neuen bayerischen Jagdkönigin Marion Lenz aus Günzburg war. Viel Prominenz aus Jagd, Fischerei und Politik hatte sich in den vorderen Reihen des gut gefüllten Festzeltes eingefunden. Und Minister Brunner hatte die Bürde zu schultern, dass er für die drei Ausstellungsbereiche gleich als dreifacher Schirmherr fungieren musste. Hier spüre man den Reichtum Bayerns, machte Brunner Landshut und seiner Niederbayernschau ein großes Kompliment. Niederbayern zeige sich hiermit als besonders leistungsfähig und kundenorientiert. Der Regierungsbezirk sei sowohl ein guter Standort für Wirtschaft und Wissenschaft als auch ein exzellenter Agrarstandort: „Das widerspricht sich nicht", betonte der Minister. Und dass bei der Messe ein deutlicher Akzent auf Ernährung, Land- und Forstwirtschaft liege, freue ihn als Landwirtschaftsminister ganz besonders. Auch die Verantwortlichen der Ausstellung „Jagd, Fisch und Natur" hätten mit der Wahl des Standortes Landshut „erkannt, wo der Zug hinfährt". Jagd und Wald, so wandte sich Brunner konkret an die Verbände, seien keine unüberwindbaren Probleme. Mit Vernunft und gegenseitiger Rücksichtnahme ließen sich durchaus praktikable Lösungen finden. Den Fischern bescheinigte er, dass man sich um einvernehmliche Lösungen bei der Wasserkraft bemühe, also die Ökologie und die Erfordernisse der Fischerei berücksichtigen wolle. Abschließend wünschte der Minister der Niederbayernmesse „viele begeisterte Besucher, gute Umsätze und einen reibungslosen Ablauf. Möge sie Impulse und Akzente in Zukunft setzen." Zuvor hatte Prof. Dr. Jürgen Vocke, der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes, die Begeisterung die Ehrenamtlichen gelobt, die beim Aufbau der Messe bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gegangen seien: „Von solchem Engagement lebt letztlich unser Gemeinwesen", sagte er. In seiner Rede hob er den wirtschaftlichen Aspekt der Jägerei hervor. Eine knappe Milliarde Euro würden die deutschen Jäger für ihre Belange ausgeben, 100.000 Arbeitsplätze würden durch die Jäger, Fischer und Schützen gesichert. Zudem leisteten die Jäger einen „unglaublichen Zeitaufwand", wenn sie Rehe und Schwarzwild bejagen und verarbeiten. Das bedeute einen Zeitaufwand im Wert von rund 30 Millionen Euro der Jägerschaft zum Wohle Grundbesitzer. Abschließend betonte der Jagdverbands-Präsident die „Einheit der Jagd- und Forstwirtschaft und der Fischer. Wir sind auf einem gutem Weg", meinte er. Die Waldflächen würden insgesamt zunehmen: „wenn die Rehe alles zusammenfressen würden, wär' das nicht so." Auch Manfred Braun, der Präsident des Landesfischereiverbandes, nahm für seinen Verband in Anspruch, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor zu sein.Zudem sei er ein anerkannter Naturschutzverband. Man setze sich seit Jahrzehnten für den Erhalt und die Verbesserung der Gewässer ein und bemühe sich, die Öffentlichkeit mitzunehmen, weil dazu alle mithelfen müssten. Dass im Rahmen der Energiewende mehr Wasserkraft genutzt werden müsse, sei klar, aber dazu sei noch mehr Sensibilität notwendig als bisher: „Auch wenn wir wissen, dass Wasserkraft nicht verzichtbar ist, stellt ein Kraftwerk einen massiven Eingriff in den Gewässerlebensraum dar." Das müsse man der Gesellschaft bewusst machen. Mehr als 60 Arten von Fischen gebe es in Bayern, die meisten davon könne man auf der Messe sehen. Wichtig sei es auch, Kinder und Jugendliche für Gewässer zu interessieren. Landesschützenmeister Wolfgang Kink hob die Vielfalt des Schießsports heraus, den sein Verband auf der Landshuter Ausstellung von seiner besten Seite zeigen wolle. Die Böllerschützen stünden im Verband für die Säule der Tradition mit ihrem Jahrhunderte alten Brauchtum. Die Schützenvereine dienten nicht nur der Geselligkeit, sondern das Schießen sei auch ein körperlicher und mentaler Ausgleich. Auch den Auftrag für Umweltschutz dürfe man nicht aus den Augen verlieren. So sei es Ziel der Bürgerallianz Bayern, als starke Gemeinschaft die Natur zu erhalten; dieses gemeinsame Denken solle durch die Ausstellung gefestigt werden. „Die Messe soll eine Erfolgsgeschichte werden", wünschte Kink abschließend. Der Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf freute sich über die Premiere: dass nämlich die Niederbayernschau und die Waldbesitzertage erstmals in Verbindung mit der internationalen Fachmesse „Jagd, Fisch und Natur" abgehalten werde. „Hunderte innovativer Firmen, die sich zur Region bekennen", stellten hier ein Schaufenster heimischer Lebenskraft dar. Aufgrund konstanter Besucherzahlen in der Vergangenheit und mit der Verstärkung die Fachmesse hoffe man, noch mehr Besucher aus noch weiteren Regionen anzulocken: „Wir hoffen auf so viele Besucher wie noch nie zuvor." „Das schönste und beste kommt zum Schluss", sagte Jagdverbands-Präsident Dr. Vocke, als er die bisherige Jagdkönigin Susanne Schmid mit herzlichen Worten verabschiedete, die das Amt sechs Jahre innegehabt hatte. Danach überreichte Susanne Schmid die Krone an ihre Nachfolgerin Marion Lenz, eine 26-jährige schwarzhaarige Dame, die in Günzburg in Schwaben zu Hause ist. Sie ist Tochter eines Revierförsters und Jägers, hat Forstwissenschaften studiert und 2009 auch den Jagdschein gemacht.  Die neue bayerische Jagdkönigin kommt aus Schwaben Marion Lenz (26) wurde als Nachfolgerin von Susanne Schmid gekrönt
Landshut. „Der Papst ist tot - es lebe der Papst": Nach diesem alten Motto hat Prof. Dr. Jürgen Vocke am Samstag bei der Ausstellungseröffnung der Messe Jagd, Fisch & Natur die bisherige Jagdkönigin Susanne Schmid verabschiedet und Marion Lenz aus Günzburg zu ihrer Nachfolgerin gekrönt. Sechs Jahre lang hat Susanne Schmid ihr Amt ausgeübt, das normalerweise nur für zwei Jahre vorgesehen ist. „Wir haben uns nicht trennen können von ihr", begründete Vocke schmunzelnd diese lange Amtszeit. Mit ihr habe man einen sehr guten Griff gemacht, legte der Jagdverbandspräsident in seiner Lobrede nach, „hübsch und jung war sie und höchst kompetent." Susanne Schmid, die jetzt gerade in der Endphase ihres Lehramtsstudiums ist, blickte ihrerseits auf eine „wunderschöne, lehrreiche Amtszeit" zurück. Auch wenn es nicht immer einfach gewesen sei, das Amt der Jagdkönigin mit Schule und Studium zu vereinbaren, so habe sie doch sehr viel Freude daran gehabt. Auch wenn sie jetzt mit einem lachenden und einen weinenden Auge gehe, bleibe sie doch dem Jagdverband verbunden: als Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss des Bayerischen Jagdverbandes. Die beiden Königinnen sind von der Optik her recht unterschiedlich. Die blonde Susanne Schmid wird jetzt abgelöst von der schwarzhaarigen Marion Lenz. Während die „alte" Königin ihr Amt bereits mit 16 Jahren angetreten hat und jetzt 22 ist, zählt die neue Königin 26 Jahre. Beide sind aber im Besitz des Jagdscheins und haben auch schon ihre Jagderfahrungen hinter sich. Marion Lenz, die „Neue", ist in Schwaben zu Hause, Tochter eines Revierförsters und Jägers. Sie ist, wie sie sagt, „unter Jägern und in einem Forsthaus, das aussieht wie das Forsthaus Falkenau aufgewachsen". Nach ihrem Abitur hat sie eine Ausbildung als Gärtnerin in einer Baumschule gemacht. 2007 begann sie mit dem Studium der Forstwissenschaften in Weihenstephan. Damit ist sie inzwischen fertig und ist jetzt auf der Suche nach einer passenden Arbeitsstelle - am liebsten dort, wo sie gleichermaßen mit Wald und mit Jagd befasst wäre. 2009 hat sie den Jagdschein gemacht, denn, so sagt sie, „zu einer guten Försterin gehört auch Verständnis für die Jagd". Inzwischen hat sie, wie sie auf Nachfrage erzählt, im Jagdrevier ihres Vaters selbst schon drei Tiere geschossen. In ihrem neuen Amt sieht sie es als Herausforderung an, in die „großen Fußstapfen" ihrer Vorgängerin zu treten, aber auch als „besondere Ehre". Für den Jagdverband steht hinter der Wahl einer Jagdkönigin nicht zuletzt der Wunsch, mehr Frauen für die Jagd zu gewinnen und damit der Öffentlichkeit ein neues Bild der Jagd zu vermitteln - hin zum Hegen, Pflegen, zum Naturschutz. Mit eine Frau komme dies natürlicher und authentischer rüber, heißt es beim Verband.  |  | Waffengravuren von Hanns Doesel in Halle 11aDie Messe wird im 2-Jahres-Rhytmus statt finden!Blaser Jagdwaffen GmbH - Mauser Jagdwaffen GmbH - J.P. Sauer & Sohn GmbH... mit herausragenden Innovationen im Jagdwaffenbereich in der Halle 8.  Frankonia Handels GmbH&Co.KGweitreichendes Sortiment!  MesseanschriftJagd & Natur Messepark Landshut Niedermayerstr. / Sparkassenarena 84036 Landshut Tel.: 08 71 / 92 568 - 0 Fax: 08 71 / 92 568 - 15 Grußwort Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident ...Einzugsgebiet und Vorteile der MesseEintrittspreise BesucherDer Vorverkauf hat begonnen! |
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