Potpourri an innovativen Ideen (von Mirko Luis - Fuldaer Zeitung)

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Potpourri an innovativen Ideen (von Mirko Luis - Fuldaer Zeitung)

TREND-MESSE FULDA lockt vom 15. bis 18. März zum sechsten Mal das Publikum

Von Mirko Luis

Das halbe Dutzend wird in diesem Jahr voll, doch die Vorfreude auf die 6. trend-messe Fulda ist genauso groß wie beim ersten Mal. „Rund um die Themen Bau, Handwerk und Ausbildung wird es wieder jede Menge Neues zu entdecken und Spannendes zu erleben geben“, verspricht Peter Kinold, Cheforganisator des Events.

„Generell hat sich mittlerweile weit über die Grenzen Osthessens hinaus herumgesprochen, dass die trend-messe nicht nur ein wichtiger Hotspot für Verbraucher ist. Hier findet an allen vier Veranstaltungstagen auch ‚Live-Kommunikation‘ mit wichtigen Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft und der Politik statt“, unterstreicht der Geschäftsführer der Messegesellschaft Kinold, die ihren Sitz in Lindau am Bodensee hat. Die Messe sei eine  Plattform für innovative Unternehmen und Konzepte und setze somit tatsächliche, relevante Trends in den vertretenen Branchen.
Die Reaktionen der Aussteller der trend-messe 2017 – zu finden auf der offiziellen Webseite des Veranstalters – sprechen Bände. „Die trend-Messe Fulda stellt ein Potpourri an innovativen Ideen rund um die Themen Bau, Handwerk und Ausbildung vor, die Zukunft haben“, erklärt etwa Natalia Balacka von der Kulmbacher Brauerei. Diese hatte sich zum Thema „Brauhandwerk live erleben“ mit einer kleinen, mobilen Schaubrauerei eingebracht und freut sich, die Messe auch 2018 mit Mönchshof Brauspezialitäten verwöhnen zu dürfen. „Top Organisation, großer  Andrang, interessierte Besucher“, spricht Helmut Sauer, Marketingleiter der Sparkasse Fulda, den engagierten Messemachern ein dickes Lob aus. Ulrich Bau gefällt besonders gut, dass ein Fokus auf die Ausbildung im Handwerk gelegt wird. Durch die Vielzahl an Schulklassen, die die trend-messe Fulda besuchten, habe das Unternehmen die Möglichkeit, Firmennachwuchs zu finden, lautet das Feedback des Fuldaer Familienunternehmens. Im Jahr 2017 waren mehr als 35 000 Besucher auf das Messegelände geströmt. Das Einzugsgebiet konnte mit rund 80 Kilometern
rund um Fulda nochmals erweitert werden. Mit 322 Ausstellern in zehn Messehallen und dem überdachten  Freigelände auf dem 32 000 Quadratmeter großen Veranstaltungsgelände hatte auch die Zahl der Aussteller den bis dahin höchsten Stand erreicht.

Kreishandwerksmeister Claus Gerhardt sprach von einer „Erfolgsstory“ angesichts der Tatsache, dass sich die regionale Leistungsschau Osthessens zur größten Informationsveranstaltung dieser Art in Hessen gemausert habe. In diesem Jahr haben die Messetore auf dem Veranstaltungsgelände Galerie Fulda vom 15. bis 18. März geöffnet. „Anfang Februar gibt es auf dem Messegelände die erste Vor-Ort-Begehung, bald darauf beginnen auch schon die Messebauarbeiten“, kündigt Peter Kinold an. Wie in den Vorjahren ist die Verlagsgruppe Parzeller Medienpartner der Leistungsschau, die von der Kreishandwerkerschaft Fulda in enger Zusammenarbeit mit der Kinold-Ausstellungsgesellschaft vorbereitet und durchgeführt wird. Kinold zufolge sind bislang 85 Prozent der zur Verfügung stehenden Flächen belegt. Darüber seien weitere sechs Prozent der Flächen reserviert. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt ein sehr gutes Ergebnis, somit werden die Messeflächen wie zuletzt ausgebucht sein“, lautet die Einschätzung des Fachmanns. Firmen, die sich kurzfristig doch noch für eine Teilnahme entscheiden, sollten nicht zögern. Theoretisch seien selbst wenige Tage vor Messebeginn noch Anfragen möglich, da es bei Ausstellern krankheitsbedingt oder aus anderen nachvollziehbaren Gründen zu kurzfristigen Absagen kommen könne, erklärt Peter Kinold.
Bei der erwarteten Besucherzahl stapelt der Cheforganisator lieber etwas tiefer. Zwar werde das in Bad Hersfeld ansässige Unternehmen Grillfürst im mittlerweile dritten Jahr hintereinander aktuelle Trends rund ums Grillen präsentieren – verbunden mit Live-Vorführungen und Kostproben für Besucher. Jedoch pausiere die EFM Müller Gruppe, deren Präsentation von Elektroneuheiten stets ein Zugpferd ist, in diesem Jahr und sei erst 2019 wieder mit von der Partie. „Wir gehen dennoch von insgesamt 32 000 Besuchern aus“, zeigt sich Kinold optimistisch. Gegenüber 2017 werde sich das Café/Bistro nicht mehr in Halle 1, sondern in Halle 9 befinden. „Es hat sich gezeigt, dass die Gäste von Halle 1 erst einmal direkt weiter wollen, um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen“, begründet Kinold den Schritt.
Kernthemen der Messe sind Bauen, Wohnen und Energie. Hauseigentümer, Bauherren, Bauinteressierte sowie alle, die Wert auf ein schönes Zuhause legen, finden vor Ort Produkte und Dienstleistungen zum Anfassen und können sich unter anderem ausführlich zu den Themen Baustoffe, Baubiologie, Energie- und Heiztechnik, Fenster, Türen, Dächer, aber auch Inneneinrichtung informieren und Produkte vergleichen. Die Bandbreite der Aussteller
ist dabei riesig. Alte Techniken neu interpretiert finden sich an den Messeständen genauso wie moderne Smart-Home-Kommunikationssysteme oder Solarthermie-Anlagen, für die umfangreiche Fördermittel auf Bundesebene bereitstehen. Führende Geldhäuser der Region werden Häuslebauern in spe oder Sanierwilligen Finanzierungsmöglichkeiten erörtern. Wer einen zukunftssicheren Ausbildungsplatz sucht, ist in der Lehrbauhalle gut aufgehoben. Lehrwerkstätten der verschiedensten Gewerke ermöglichen es Besuchern, erfolgreichen Azubis  und deren Ausbildungsverantwortlichen über die Schulter zu schauen und individuelle Fragen zu den jeweiligen Berufen zu stellen. In Zeiten des Fachkräftemangels werden regionale Unternehmen nicht nur ihr Portfolio, sondern auch attraktive Jobangebote präsentieren. Die Kreishandwerkerschaft Fulda, die Messegesellschaft Kinold und die Verlagsgruppe Parzeller haben den 4. Innovationspreis Handwerk ausgelobt, der am Abend des Eröffnungstags überreicht wird. Als Begleitevent ist ein Gründerabend, organisiert vom Regionalen Standortmarketing, in die Veranstaltung eingebettet.

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