Abschlussbericht

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Abschlussbericht

 

Damit dies auch zukünftig sichergestellt ist, nutzt die Kreishandwerkerschaft die trend-messe auch für ihre Nachwuchsarbeit. In diesem Jahr haben  zahlreiche Schulen wieder Lehrwerkstätten auf der trend-messe besucht. Hier können junge Leute selber Hand anlegen und handwerklich arbeiten. „Noch besser kann man den Funken der Begeisterung für einen Ausbildungsberuf  nicht auf einen jungen Menschen überspringen lassen“, so Dr. Herbert Büttner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fulda. Große Freude bereite ihm auch der Innovationspreis des Handwerks, der in diesem  Jahr bereits zum vierten Mal verliehen worden sei. Die Firmengruppe Ulrich-Bau aus Fulda und ELO-Beton aus Eichenzell hätten gezeigt, wie man zukünftig den Bau und die Sanierung von Brücken kostengünstig revolutionieren könne. Die Präsentation der besten Bewerbungen auf der Messe seien ein deutlicher Beweis für das Potential, das im regionalen Handwerk stecken würde. Sowohl mit der Verleihung des Innovationspreises als auch mit dem Angebot der zahlreichen  lebenden Werkstätten für die Nachwuchsgewinnung würde die Kreishandwerkerschaft deshalb einen bedeutsamen Beitrag zur Förderung des regionalen Handwerks und der gesamten Wirtschaft leisten, so der KH-Geschäftsführer.

„Bei den Besucherzahlen konnten wir nicht ganz an das Vorjahr anknüpfen“, so Messechef Peter Kinold. Dafür gäbe es zwei Gründe: Zum einen hätten Schnee, Glätte und Minustemperaturen die Besucherzahl etwas gedämpft. Insbesondere von weiter her seien etwas weniger Besucher gekommen. Zum anderen dürfe man aber auch die Zahlen nicht mit dem Vorjahr vergleichen. Denn in diesem Jahr hätte die angedockte Elektrofachmesse gefehlt, die turnusgemäß nur alle zwei Jahre dabei sei. Deshalb ist Kinold mit der diesjährigen Besucherzahl zufrieden. Mit etwa 34.000 Besuchern läge man zwar unter dem

Rekordwert von 35.500 Besuchern im Vorjahr, hätte aber das Ergebnis von 2016 nur knapp verfehlt.

Nach der Messe ist vor der Messe. Der Termin für die trendmesse 2019 steht deshalb schon fest, nämlich vom 14. bis 17. März 2019. Die Veranstalter Kreishandwerkerschaft Fulda und Messegesellschaft Kinold sind sich aber einig, dass an dem Konzept der trend-messe nochmal kräftig gefeilt wird. Die Messe soll zukünftig noch stärker zu einer „Erlebniswelt Handwerk“ ausgebaut werden. „Unser heimisches Handwerk ist auf der Überholspur, junge Leute entdecken zunehmend wieder die Faszination eines handwerklichen Berufs. Und der Verbraucher erkennt, wie wichtig ein gute Handwerker vor Ort ist“, so Kreishandwerksmeister Claus Gerhardt abschließend. Die trend-messe sei deshalb dasVehicledes heimischen Handwerks, um  die Position auf der Überholspur abzusichern.  

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